Lehre
Informationen für Studierende
Technische Universität Berlin
Liebe Studierende der TU Berlin,
mit dem Auslaufen der Studiengänge Französisch und Französische Philologie zum 31.3.2011 wird das Fachgebiet "Romanistische Linguistik" geschlossen und der Lehrstuhl "Romanistische und Allgemeine Linguistik" endet offiziell. Trotzdem gibt es einige Studierende, die nach diesem Termin noch geprüft werden möchten oder ihre Seminararbeiten bei mir im kommenden Semester einreichen werden. Für diejenigen möchte ich hier einige organisatorische Hinweise geben.
Alle aktuellen Informationen finden Sie jetzt und in Zukunft hier an dieser Stelle, denn die Homepage des Fachgebietes "Romanistische Linguistik" auf der TU-Seite wird abgeschaltet. Erreichbar bin ich für alle Studierenden der Romanistischen Linguistik, aber auch der Allgemeinen Linguistik, der Kommunikationswissenschaft und des Gebietes Kultur und Technik am besten per E-Mail unter stoerl@rz.hu-berlin.de (siehe Kontakt). Über diesen Weg kann ich nach Bedarf auch individuell Sprechstunden vereinbaren.
Für diejenigen, die ihr Staatsexamen zur Französischen Sprachwissenschaft erst im folgenden Prüfungszeitraum ablegen werden, biete ich im SS 2011 noch ein Mal das Kolloquium für Examenskandidaten an (siehe "Aktuelle Lehrveranstaltungen"). Auch Magister-Prüflinge sind dort herzlich willkommen. Eine weitere Lehrveranstaltung halte ich im SS 2011 an der Humboldt-Universität ab, zu der ich alle Interessierten herzlich einlade: das Hauptseminar "Sprache und Emotion".
Alle Interessierten, die vielleicht die Information noch nicht bekommen haben, möchte ich hiermit nochmals auf die Exkursion nach Peru zum Thema "Begegnung zwischen Kulturen – Methoden der Feldforschung" aufmerksam machen (siehe "Aktuelles" oder "Lehre – Exkursionen"), die im August / September 2011 stattfindet. Momentan ist es noch möglich sich anzumelden.
Ab 1. 4.2011 wird es eine neue Forschungsstätte, die Arbeitsstelle "Diversität und Hybridität im Kontext von Kultur, Sprache und Kommunikation" geben, die ich zusammen mit Frau Dr. Antje Dohrn leiten werde. Sie ist angesiedelt an der Fakultät I der Technischen Universität Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation, Lehrstuhl Kommunikationswissenschaft. Die Exkursion nach Peru ist eines der ersten Projekte dieser Arbeitsstelle. Alle Informationen über die Arbeitsstelle finden Sie ab April hier auf dieser Homepage unter "Forschung" sowie auf der Homepage des Lehrstuhls Kommunikationswissenschaft.
Weiterhin bin ich als Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, werde dort regelmäßig Lehrveranstaltungen anbieten sowie Dissertationen betreuen.
Ich danke Ihnen allen sehr herzlich für Ihr Engagement und Ihre Mitarbeit. Die vielen Lehrveranstaltungen und interessanten fachlichen Diskussionen haben mir persönlich viel Motivation und neue Denkanstöße gegeben. Ich freue mich besonders über die Erfolge des Fachgebietes "Romanistische Linguistik" in den letzten Jahren. Zahlreiche Studierende haben mit Ihrem Abschluss und dem damit verbundenen Start ins Berufsleben ein Stück der riesigen Breite der Romanistischen Linguistik in sich aufgenommen, die sie nun weitervermitteln werden, vorwiegend als Lehrer(innen), aber auch in anderen Berufen.
Insbesondere im Rahmen unseres Schwerpunktes "Französisch außerhalb Frankreichs" können wir auf sehr positive Beiträge sowohl von Studierenden als auch von Fachkollegen zurückblicken, sei es in Form von Seminar- oder Abschlussarbeiten, Vorträgen und wissenschaftlichen Kolloquien, Exkursionen, von wissenschaftlicher Arbeiten und Publikationen sowie einer Fotoausstellung, so dass die Varietäten der französischen Sprache in verschiedenen Kontinenten beleuchtet wurden: im subsaharischen Afrika (Kamerun), im indischen Ozean (Mauritius, Reunion), in Nordamerika (Kanada, Louisiana), in der Karibik (Martinique, Guadeloupe) und auch in Europa (Aosta-Tal, Korsika). Einige Publikationen dazu sind in Kürze noch zu erwarten.
Auch wenn die Struktur des Fachgebietes in der bisherigen Form nicht mehr existieren wird, werden die Inhalte der "Romanistischen Linguistik" weiter bestehen, erforscht und ausgearbeitet werden, innerhalb anderer Strukturen und Formen, in Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten und mit neuen Anregungen versehen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Kreativität und Motivation!
Mit freundlichen Grüssen
Prof. Dr. Kerstin Störl